Kieswerk
Kieswerk Feilenmoos Reisinger GmbH & Co. KG
Das Kieswerk Feilenmoos ist ein mittelständiger Produzent von Sand & Kies im Großraum Der Transport zum Kunden erfolgt durch den eigenen, leistungsfähigen
Fuhrpark. Natürliche Ressourcen bilden die Existenzgrundlagen unseres Unternehmens - und langfristiger |
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Wie entstand Kies in Bayern?
Kies ist der Verwitterungsschutt der Alpen. Über viele Millionen Jahre sorgten Wind, Eis und Wasser für Verwitterung und Erosion freiliegender Felsen in den Gebirgen, aus denen im Laufe der Zeit kleinstückiger Hangschutt und Geröll entstanden. Gletschereis und Wasser brachten dieses Material talwärts. Auf dem Weg vom Gebirge zur Donau wurde das kantige Felskorn von den vorrückenden Gletschern weiter zerkleinert und an der Oberfläche immer mehr abgerundet. Die Steine und Blöcke wurden von den Schmelzwässern und Flüssen aus dem Alpenvorland nach Norden transportiert. Sie bilden die heutigen Sand- und Kiesvorkommen südlich der Donau.
Lagerstätten
Abgesehen von wenigen Ausnahmen lassen sich die Kiesvorkommen in Deutschland dem Quartär zuordnen.
Eine dieser Ausnahmen bildet der bayerische Landkreis Pfaffenhofen, der bedeutende Kiesvorkommen aus dem Tertiär beheimatet. Moränenablagerungen südlich der Donau und im norddeutschen Tiefland gehören ebenso zu den größten Kieslagerstätten wie die eiszeitlichen Sedimente entlang der großen Flüsse und deren Nebenflüssen in Bayern.
Kiesvorkommen sind aber nicht homogen. Es wechseln Schichten mit hohem Sandanteil mit solchen unterschiedlich grober Körnung oder gar tonig-schluffigen Materials.
Aufbereitung und Renaturierung 
Die Nutzung der Kiesvorkommen erfolgt im Trocken- oder Nassabbau. Beim Trockenabbau wird oberhalb der Grundwasserlinie ausgekiest. Beim Nassabbau wird das Material unterhalb der Grundwasserlinie abgebaggert. Gewonnen wird so genannter "Rohkies", der anschließend gewaschen und von unerwünschten Bestandteilen getrennt wird. Dann erfolgt in großen Siebmaschinen das Aufteilen in verschiedene Korngrößen. Abbau und Aufbereitung von Sand und Kies erfolgen ohne aufwändigen Energieeinsatz: Die Zerkleinerungsarbeit hat die Natur bereits übernommen.
Wasser zum Waschen der Körnungen wird im Kreislauf geführt. Auch nach der Aufbereitung ist Sand und Kies pure Natur!
Verwendung von Kies
Der weit überwiegende Hauptzweck für die Verwendung von Kies ist die Herstellung von Beton. Zu dessen Qualitätsverbesserung wurde Kies bereits vor Jahrzehnten unter der Bezeichnung "Zuschlag für Beton" genormt. Seit April 2003 gilt hierfür auch in Deutschland die EU-Norm DIN EN 12620 "Gesteinskörnungen für Beton".
Gemäß dieser aktuellen Norm verbirgt sich z.B. hinter dem im Volksmund beliebten Ausdruck "Kies 16/32" der technische Begriff "natürliche, grobe Gesteinskörnung 16/32 mm".




